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Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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Die

732 Schauplas der Natur.auf der Inſel Bourbon, nahe bey Mada-

Pflan- gascar/ die den Franzoſen gehoͤret.

zen.

ie cho- kühret/ und davon einen wahrhafften Trank

Die Chocolate, ſo man in Waſſer zer,

colate. machet, iſt ein Zelten, welchen man haupt-

ſaͤchlich aus gepuͤlverten Cacao ⸗Koͤrnern

lavarl. berfertiget, die in langen Huͤlſen wie Gurken

ſtecken, und mit einigen andern Specerepenvermiſchet werden. Die Mexicaner, beywelchen der Cacav⸗Baum beſonders haͤu-ſig waͤchſet, vermiſchen dieſe Koͤrner mitMais oder Indianiſchen Korn, und mit Zucker, ſo, wie ſie ſelbigen aus den Rohrenpreſſeten, auch mit einigen Rocou⸗Koͤrnernwelche vortreflich ſchoͤn roth ſind: Sie zer-

knirſchten alles zwiſchen zwey Steinen, undmachten hernach einen Teig davon, den ſotrucken aſſen, wenn ſie hungerte, undwarmen Waſſer zergehen lioſſen, wenn ſe

duͤrſtete. aWie die Spanier ſahen, daß dieſe Erfin-

dung wohl ausgedacht, und guter Nuten

davon zu hoffen ſeye, wendeten ſie Fleiß aufihre Verbeſſerung, und ſuchten ihren Ge-brauch bekannt zu machen, worinn es ihnenauch gegluͤcket, alſo, daß heutiges Nein mittelmaͤßiger Pflanz⸗Garten von Ca-cao⸗Baͤumen ſeinem Eigenthuͤmer meht,als zehen tauſend Thaler, eintraͤget. Manbeklaget ſich, die Spanier miſchten al zubleNelken, Zimmet und viele andere 11