Die Melnes Orts habe ich dermaſſen groſſenPflan- Luſt dazu, daß ich meine Blumen⸗Beete
zen.
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und meinen Kuͤchen⸗Garten kaͤglich beſichtu-
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ge. Ich entdecke alle Tage etwas neueszu melner Ergoͤtzlichkeit. Bey dieſer Übungfindet das Gemuͤth, ſowohl als der Leib, ſei-ne Unterhaltung, und, damit der Herr Che-valier Luſt dazu bekomme, muß man ihmeſagen, daß der Garten⸗Bau eben ſo edel,als annehmlich ſey. Es haben Koͤnige ſo-wohl, als gemeine Leute, Vergnuͤgen darangefunden, und heutiges Tages ſiehet manin Frankreich und Engelland, daß die vor-nehmſte Herren ſich haͤuffig auf den Gar-ten⸗ und Ackerbau legen, und auf Mitteldenken, ſie beederſeits hoͤher zu treiben.Der Prior. Es iſt wahr, daß heutigesTages die vornehmſten und vernuͤnftigſtenPerſonen ſich nicht nur ein Vergnuͤgen,ſondern ein ernſtlich Geſchaͤffte, aus ihremGarten⸗Bau machen, inſonderhelt war dieKunſt einen Kuchen⸗Garten anzulegen nle-mahls hoͤher geſtlegen, als jezo. Man fin-det welche, die eben ſo zlerlich angeleget ſind/als die ſchoͤnſten Blumen⸗Beete; Manfindet welche, worinnen man unzehlige neueErfindungen angewendet hat, um die Pflan-zen fruchtbarer zu machen, und wohl gar5 Arten zu vervielfältigen. Dergleichenachen geben ohne Zwelfel mehr Vergnuͤ-gen, als ein Buchs⸗oder See en