Band 
Erster Theil. Von Insecten, Thieren und Pflanzen.
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542
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DiePflan-

Zen.

542 Schauplatz der Natur.

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Pflanzen zu ganz anderer Zeit geſaͤet oder

verſetzet, und es kaͤmen ſolche beſſer fort alsdie Ihrigen, ſo ſchrelben ſie der Lufft, demErdreich und dem Winde die Urſache da-von zu. Hierinnen haben ſie ganz recht)unterdeſſen behalten ſie doch ihre aberglau-biſche Meynung von dem Mond, wie zuvor.

Der Graf. Nun machen Sie das Aer-gerniß wieder gut, welches Sie mir gege-ben hatten, da ſie von Monds⸗Bruüͤchen undihrer Wuͤrkung in die Erd⸗Gewaͤchſe ge-dachten. f

Der Prior. Ich bediente mich der ge-meinen Redens⸗Arten, verknüpfte aber ganzandere Begriffe damit. Die Winde ha-

ben groſſe Wuͤrkung ſowohl bey den Erd/

Gewaͤchſen, als bey dem menſchlichen Cör-per ſelbſten, man pflegt aber ibee Dauetnach der Dauer der Monds⸗Bruͤche ab-zumeſſen, und ſagt, das erſte Viertel watregneriſch, das andere warm; und daherbkommt, daß man dem Monde zuſchrelbt,was, eigentlich, nur von der Lufft herruͤhret

Der Graf. Eben dieſe Anmerkung ha-be ich vor kurzem in einem Briefe des HerrnNormand, Ober⸗Aufſehers der KoͤnigllchenBaum⸗und Kuͤchen⸗Gaͤrten, geleſen. Esſtunde mit ausdrücklichen Worten, wie ichmich ganz eigentlich beſinne„„daß er mit„ allen denen zur Gaͤrtnerey gehörigen Vet-v kichtungen, verſchiedene Jahre durch 10

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