Vorrede.
TT%%ꝓ)VVVVGTzeiget ihnen, daß ſie alle zugleich eine wahreHerrſchafft daruͤber haben, die ihnen zu beſon-dern Ehren gereichet. Jedoch ehe wir alledieſe Guͤter nach der Ordming durchgehen,muͤſſen wir vorhero einen gewiſſen falſchenBegriff aus dem Wege raumen, den faſt je-dermann von ſeinem Zuſtande heget, weil erdeſſen Wuͤrde und Nutzbarkeit nicht erkennet.Insgemein bilden wir uns gewaltig vielauf die wenigen Guͤter ein, die wir eigenthuͤm-lich beſitzen, dahingegen ſehen wir als ganzveraͤchtlich und gering an, was wir in Ge-meinſchafft mit andern beſitzen. Wir glau-ben, uns gehoͤre ſonſten nichts zu, als waswir in dem Lande erwerben, darinnen wir le-ben; alles uͤbrige in der Welt betrachten wirals Dinge, die uns nichts angehen, weil nebenuns, auch alle andere Menſchen daran Theilnehmen. Allein unſer Gebiete beſtehet nichtin einer Handvoll Erde; es gehoͤret die ganzeNatur dazu. Der ganze Erd⸗Kreiß ſchaffetunſere Beduͤrfniſſen herbey, von unſerm eige-nen Vermoͤgen erhalten wir nur das wenig-ſte: Folglich ſind wir Koͤnige uͤber den gan-zen Erdboden, und gehet unſerer Gewalt des-wegen nichts ab, weil wir gemeinſchafftlichregieren; Vielmehr wird ſie auf dieſe Weiſe
nur mehrers beveſtiget.a 3 Die-