Band 
Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
JPEG-Download
 

Vorrede.

Die ſes zu beweiſen, wollen wir uns vorſtel-len, wir waͤren an einem Orte ganz allein,haͤtten mit dem ganzen menſchlichen Geſchlech-te nichts zu thun, ſondern wolten unſer Erb-gut fuͤr uns beſitzen, und niemand einigenAntheil daran vergoͤnnen. Da wir keinesfremden Beyrathes, keiner Huͤlfe, noch andererWerkzeuge maͤchtig ſind, als unſerer Arme,ſo muͤſſen wir nothwendig an allen DingenMangel leiden. Die Erde traͤget uns nurDornen und Diſteln und bringet ihre Bluͤthenund Fruͤchte an andern Orten hervor. Eshilft uns nichts, daß der Thau vom Himmelfället, daß die Erde fruchtbar iſt, daß dieFluͤſſe lauffen, daß man in jedwedem Landeetwas beſonderes findet, daß die ganze Na-tur ſich mit lebendigen Geſchoͤpfen anfüͤllet:Sobald wir aus der menſchlichen Geſellſchaftgehen, bringen wir uns um alle dieſe Vor-theile, erhalten ſie auch nicht wieder, ſolangewir auſſer ihr verbleiben.

Man bedenke: wem ſtehen die Seehafen,die Maͤrkte und oͤffentlichen Plaͤze offen?Wem zu liebe leget man die Land⸗Straſſenan, und unterhaͤlt ſie? Wem zu Gefallenhaͤnget man die beeden Ufer der Fluͤſſe mitBruͤcken zuſammen? Um weſſentwillen ge—hen die Poſten zur geſezten Stunde ab? 27wel-