Erklaͤrung der Kupfer:
kuͤnſielt ſich darſtellet, laͤſſet es weit beſſer, als wenn manes ordentlicher beſchneidet und aufbutzet.
Ein ander ungleiches Stuͤcke Land. pag. 101.
A. Der Eingang. B. Der groſſe Hof. C. Amphi-theatrum von Blumen mit zwey Treppen ohne Staffeln,mit Gefaͤſſen beſetzt, ſo beym Eintritt ins Geſichte fal-len ſoll. D. Das Gebaͤude. E. Luſt⸗Stuͤcke von Ra-ſen alleine, mit zweyen Bogen- Gelaͤndern. F. Boul-ingrin&c. wohin die Ausſicht aus einem der beeden Fluͤ-gel gehet. G. H. K. Baͤnke, Niches, Saͤle, Cabinete,und andere Stuͤcke von lebendigen Hecken, auf aller lenWeiſe. I. Niedrige Hecke, damit die Allee mit dem Baͤu-men auf dem Felde zuſammen haͤnget. I.. Gaͤnge imKuͤchen⸗Garten. M. Blinder Eingang mit zweyen He-cken, und mit zwey Rabatten eingefaſſet, die man mitBlumen oder Gefaͤſſen zieret. N. Breiter Graben, wel-cher das Ausſehen aus dem Schloſſe nicht hindert, daßes biß zu Ende der avenus ſich erſtrecken konne, die nachN. anfaͤngt. O. Gefluͤgel⸗Hof. P. Staͤlle fuͤr diePferde.& Nachbar⸗Haͤuſer, ſo den Plaz an dieſemOrte unterbrechen. R. Das freye Feld. 8. Aufzug desGelaͤnders oder Hecken ſo das Luſt⸗ Stucke einfaſſen,und Bogenweiſe gewoͤlbet ſind.
Dieſe Beyſpiele zeigen genugſam, wieviel Anmuth3 in die allerungleicheſten Stuͤcke Landes bringenan.
Die ordentliche Kelter. pag. 396.
A. Die Grund- Hoͤlzer oder Lager. B. Zwerch⸗ Hoͤl-zer. C. Die Tocken, ſind zwey ſtarke aufrecht ſtehendeBalken, welche in die Erde eingegraben, verpfloͤcket undvermauret ſind. Auf den Tocken ruhen, und ſind feſt—gemacht die Schraub⸗Baͤume oder Mutter, worinn dieSchraube gehet. D. Die Schraube oder Spindel mitihrem Rad. E. Der Schuh oder Sattel(mouton) wor-auf die Spindel ruhet, und die Bracken, oder kleineBalken niederdruͤcket, welche auf den Bieth-oder Zwerch-Vrettern liegen, mit denen* Trauben F. 8 5
7 ud.