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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Erklarung der Kupfer.

32 ⁵Dw.. ĩðſind. G Die Kelter Mulde, Kelter-Bieth, oder Preß-Trog(Mage) worauf man die Trauben k. ſchuͤttet,die man auspreſſen will. Dieſe Mulde iſt in der Mit-te ausgehauen oder eingeſchnitten, und hat ihre Waͤnde,damit ſie den Safft faſſen, und ſelbige aus der Mulde in dieButte oder in das Züͤberlein ablauffen kan. Die Kelter-Mulde ruhet auf Mauer⸗Werk, um der Gewalt desPreſſens zu widerſtehen. Das Mauer- Werk muß freyſtehen, damit man rings herum gehen, im Fall der Nothden Grund beſichtigen, und die Tocken luͤfften kan. H.Das Rad, durch deſſen Huͤlfe die Spindel und der Sat-tel abwaͤrts auf die Trauben gedrehet und gepreſſetwerden.

Wenn man dieſe Kelter gebrauchen will, ſo ſchuͤttetman ſoviel Trauben, als thunlich, auf die Kelter- Bieth.Dieſen Hauffen Trauben, nennet man den Secker, undformiret ihn viereckicht. Über ſolchen legt man dreyLatten, eine in der Mitten, die beeden andern an denEnden, nicht ſowohl um den Plaz zu bezeichnen, da manden Trauben⸗Hauffen nach jedwedem preſſen mit einerſcharfen Hauen oder Pickel behauen, oder mit einem da-zu gericht⸗ten Stoß: Eiſen beſchneiden, und das abge-ſtoſſene auſwerfen muß; Sondern damit die Vieth Bret-ter allenthalben gleich aufliegen ſollen. Über dieſe Vret-ter legt man wieder die Bracken, drey, vier biß funf,nachdem die Kelter groß iſt. Uher die erſte Lage vonBracken kommt die zweyte, und uͤber dieſe die dritte.Hernach drehet man das Rad am Zugbalken oder Well-baume herum, und verurſachet vermittelſt des ange-ſchlungenen Seiles, daß ſich das Spindel⸗Rad gleich-555 herum drehet, die Spindel abwaͤrts ſchraubet, und

en Sattel auf die Bracken druͤcket.

I. Lederner Schlauch, den Wein aus einem Faſſein das andere zu ziehen. An jedwedem Ende desSchlauchs iſt eine Holzerne Roͤhre. Die eine ſteckt manin das Faß, welches man fuͤllen will, die andere an ei-nen groſſen Hahnen, am vollen Faſſe. K. Groſſer Blas-balg, den Wein mit Gewalt zu treiben, wenn er in bee;den Faſſern gleich hoch ſtehet. 1. Durchſchnitt eben 855

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