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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Drittes Geſpraͤch. 61

fels iſt wenig gelegen; es pflegen die Blu⸗ Dieiſten ins gemein ihn den Kloͤppel zu heiſſen. War-0 Die Graͤfin. Nun wollen wir auf tdesdejenige kommen, worinn einer Tulpe Bla,wahrhafftiger Wehrt beſtehet. Ich ge⸗ men.ſtehe, daß alles, was ich verſchiedene Ken-der habe davon reden hoͤren, mir ſo verwirrtde chienen, daß ich nichts davon begriffenhabe. Mich duͤnket, die Wiſſenſchafftdon der Schoͤnheit der Tulpen ſey etwas0 erhabenes, daß ein gemeiner VerſtandU weit nicht reichen kan. Doch, wenn dieeſunde Vernunft allenfalls zulaͤnglich waͤ-lei ſo mag es immer drum ſeyn, wir wol-enlernen, was denn eine ſchoͤne Tulpe ei-ſnch ſey. Gehoͤret aber eine hohe Wiſ-huſchafft oder tiefes Nachſinnen dazu, ſoVäbe ich nichts damit zu ſchaffen.„Der Prior. Die ganze WiſſenſchafftNäcbet aus ſehr leichten Sachen. Eineſhulde aus dem Saamen hat einerley,bolechte und gemeinglich wunderliche Far-mal Es giebt graue, violette, rothe, Zim-hiet⸗Purpur-Muscus⸗ und Flachs ⸗faͤr-ge. Je weiter dieſe Farben von rothengehen; je hoͤher achtet man ſie bey uns.lpterdeſſen giebt es auch rothe von aller-ih, Schattierungen, welche mit der Zeit10 choͤn ausfallen. Nach einigen Jah-10 miſchet ſich dieſe einfoͤrmige Farbe mitben oder weiſſen Faͤdelein, von unter-ſchied-