62 Schauplatz der Natur.„Die ſchiedlicher Breite, bey welchen öffterstung auch ſchwarze Striche ſtehen. Dieſeder heiſſet man den Federbuſch. Je naͤhelBlu: der weiſſe Federbuſch dem milch⸗ weiſſenmen. kominet, je hoͤher ſchaͤzet man ihm.gde In den Niederlanden geraͤthet er beſ-Fed. ber und hat mehe Liebhaber, als hier igEigen⸗Lande. Der gelbe Federbuſch wird hoſchafften geachtet/ nachdem er lebhafftig und wohldes Je, Goldfaͤrbig ſpielet, dieſer kommet beſſel“sches. 8 welſſe, in Frankreich und Italien,fort: fIn einem Gemaͤhlde ſind die Farbenam beſten vermiſchet, wenn ſie ganz un;merklich ſich in einander verliehren. Behden Tulpen will man ges ganz anderſt haben. Die Farbe und die Flecken duͤrfelnicht ſo gelinde in einander fallen, ſonderſdie Flecken muͤſſen von der Farbe ſtal,abſtechen, auf einer Seite des Blattebwie auf der andern, damit ſich der Glac-deſto lebhaffter werfe.„Die Gräfin. Dieſes begreiffe ich allesDer Prior. Die Flecken ſind ſchoͤnesund beſſer gezeichnet/ wenn ſie mit ſchwal,zen Strichen noch deutlicher von der Fal“be abgeſondert werden. 1Die Graͤfin. Hier ſind alſo drey verſchiedene Sachen: die Haupt⸗Farbe der Bluwelche ſie nur ſchlecktweg die Farbe ei
ſen z hernach die weiſſen und gelben Sieh