viertes Geſpraͤch. 93
die
0 Lufft bringen darf, als nur in dem Beglei-hoͤnſten Wetter. Ich halte mehr von kung o-
0 eſtraͤuchen die in unſerm Lande wach-
er zu-
gehoͤs
und unter einer ſchlechten Stroh⸗ en des
beacke vor dem haͤrteſten Froſt ſicher blei-
ſich
N f 8 ſtuͤckes,A. Der Chevalier. Ich bewundere die Jarten;Artigkeit, die Sie denen Sommerlauben dgeben gewuſt, an welchen ſich die Aus ⸗ Soſſierzu beeden Seiten ſo anmuthig endiget. lauben,
Auſt-
uhe⸗Plaͤze(Sales vertes) und Luſthaͤus⸗ aux.
N Der Graf. Die Sommerlauben, die Perce-lei
1(Cabinets de verdure) kan man aufberſchiedene Weiſe anlegen. Man ge-müucht dazu das Geisblat, den Jas,9 die Hagenbuche die Linde oder auchEn ume„ſo beſtäͤndig gruͤnen. Vor Zei-ind laben dieſe Orte insgemein ſehr finſterun traurig, die Stoͤcke waren gar offt5 n ganz bloß, die Seiten⸗Wande hinmit wieder voller Luͤcken; denn eben da-b daß man alles mit Laube ausfuͤllenih ke, verhinderte man deſſen Wachs-Näus Heutiges Tages hat man die Luſt-8 slein gerne oben offen, gleichwie dieſſe ommerlauben an den Seiten, ſo, daßichſeoſſen Thoren oder Gewölben aͤhn-len ehen, die auf ſelbſt gemwachſenen S aͤu-nde den. Man genieſſet einer weit ge-ern Lufft: Es waͤchſet alles ohne Be-wehrlichkelt, weil Sonne und Lufft von
5 8 allen