1 16 Schauplatz der Natur.
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Cob der Garten„unter der Hand des Menſchen,Gaͤrt⸗ in ſich. Er wird zu einem groſſen Vor-nerey. raths⸗Hauſe von Speiſen und Arzneyen,
und dienet uͤberdem noch zum Zeitvertreibe.Der Menſch hohlet alle Taͤge etwas her-aus, was die Jahres⸗Zeit hervor bringet.Er ſiehet dasjenige ſproſſen und zunehmen,was er kuͤnfftig einſammeln kan. Er be-ſitzet nicht nur, was man ihm jetze uͤberlaͤſ-ſet, ſondern auch, was man ihm auf daskuͤnftige verſpricht. Er muß ein ungemei-nes Vergnuͤgen empfinden, bey dem Ein-teitt in ein Ort, worinnen ihm alles zu Dien-ſten ſtehet, und welches mit beſondermFleiſſetrachtet, alles noͤthige fuͤr ihn herdey zuſchaffen, und ſeinen Geſchmack in allenStuͤcken zu vergnuͤgen.
Die Wein⸗-Gaͤrten und Aecker tragennur einmal des Jahrs; hernach bleiben ſieeinige Monathe muͤßig liegen. Offt mußman ihnen ein ganzes Jahr vergoͤnnen, neueKraͤften zu gewinnen. Hingegen der Ku-chen⸗Garten liefert eine Erndte nach derandern. Ja ſo gar im Winter giebt ernoch etwas her, und ſcheinet mit allem Fleißdie Gewaͤchſe und Huͤlſen-Fruͤchte, die ſichaufbewahren laſſen, biß dahin zu erhalten,damit wir allezeit was gutes von ihme ge-nieſſen, auch ſo gar, wenn die allzu groſſeKaͤlte ihn verſchlieſſet, und ſeine Dienſteunterbricht. ö
Der