Fuͤnftes Geſpraͤch. 117Der Chevalier. Sie ſchreiben da gob derdem Kuͤchen⸗Gartenden beſten Willen von Gaͤrt-der Welt zu; doch geſchiehet auch in der nerey.That alles ſo, als wenn wuͤrklich derglei-chen Vorſaz vorhanden waͤre.Der Prior. Freylich iſt dergleichenVorſaz vorhanden, uns Huͤlſen⸗Gewaͤch-ſe und andere zu verſchaffen, und zwar,mit guter Wirthſchafft, jedes zur gelege-nen Zeit. Sie wiſſen ſchon, wo man die-ſen Vorſatz ſuchen muß. Der Urheberder Natut hat einen uͤberſchwenglichenUberfluß und kluges Haußhalten mitein-ander verknuͤpfet. Er giebt die vielen Gat-tungen von Fruͤchten und Gewaͤchſen nichtalle auf einmahl her, damit auf unſern Tiſchzu allen Jahrs⸗Zeiten etwas davon kom-men moͤge. Sie folgen aufeinander inununterbrochener Ordnung, aber auch Nachfod-ohne Verwirrung. Er uͤberſchuͤttet uns ge dernicht ſo hefftig mit Guͤtern, daß wir dar⸗Feld⸗ undunter erliegen muͤſten; Vielmehr legt er Nüͤllen-ihnen mehren Wehrt dey, weil ſie alle und Früchte.jede zu ihrer Zeit etwas neues ſind. DenAnfang macht er bey den zarten rothenFruͤchten. Dann faͤhret er fort und giebtuns alle Monathe, oder vielmehr alle Wo-chen, andere neue von allerhand Farben undvon allerhand Eigenſchafften, die ſich abernicht lange halten, weil er ihre Stellebald mit andern erſetzen will. Die daa-3 er-
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Band
Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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