Die
Anord-
nungdes
135 Schauplaz der Natur.—
Reyhe Salbey und Saturey, Thymianund Pimpernell. Man kan Einfaſſungenmachen von Erd-Beeren; auch nimmt
Suchen man Merzen⸗Veilgen dazu, woraus man
Gar-tens.
Ordnungder Beete.
zu ſeiner Zeit Syrup verfertiget.
Zuweilen umſezet man mit Roſen⸗ oderErd⸗Beer⸗Strauchen die Gaͤnge, ſo mannicht gar nothwendig brauchet. Auch kanman etwa einen Queer-Gang, ſo wenigbetretten wird, in der Mitte mit einer Rey-he Klatſchmohn auszieren, einen andernmit Mohn. Man kan Anemonen, Ranun-culn, Nelken, Levcojen hinein ſaͤen. Dieſe Blumen- Buͤſche ſchmuͤken ein unnuͤzesErdreich ohne Koſten, und ſind ein Pflanz-Garten fuͤr die Luſt⸗Stuͤcke.Was das inwendige der Beete betrifft,ſo durchſchneidet man ſie mit Beeten vierSchuh breit, und laͤſſet einen Fuß⸗Steigeines Schuhes dazwiſchen. Vermittelſtdieſer Eintheilung kan der Gaͤrtner von demFuß⸗Steige aus mit ſeiner Hand und mitdem Pflanzer biß mitten auf das Beet lan-gen, und alles ohne groſſe Beſchwehrlich-keit anbauen.
Der Chevalier. Auſſerhalb des Gar-tens, aber nahe dabey, iſt ein Stuͤck Land,worauf der Gaͤrtner Kuͤchen⸗Gewaͤchſe
ſaͤet. Die Beete ſind ſaͤmtlich auf eine
ſolche Weiſe angeleget, die mir ganz neugeſchienen. Sie ſind auf einer 1ö f ehr