156 Schauplaz der Natur.
Die zu- der Jahres- Zeit eine Abwechslung zubeho haben.
des Al Der Chevalier. Warum ſtehen die
chengar⸗Baͤume hier am Ende nicht in geraden
tens. Linien? Hier muͤſſen ſich wohl viele Pflan-zen auf einem engen Plaͤzgen behelfen!
Baum⸗ Der Graf. Dieſes iſt die Baum-
Schule. Schule: Dieſe muß dem Baum- Ne-
ben⸗ und Kuͤchen⸗Garten aushelfen. Hier
erziehet man eine Menge Junge, welche
erſezen, was man irgendwo ausreuten
muß. Elnige von dieſen jungen Pflan-
en ſind Baͤumgen, ſo aus Kernen oder
Steinen wachſen, und ohnerachtet der
e e e davon ſie ſtammen, wild
ſind, und des Pfropfens noͤthig haben.
Andere ſind Sproͤßlinge oder Reiſer, die
man im Walde von wilden Baͤumen ab-
genommen, das iſt von ſolchen Pflanzen,
deren Fruͤchte herb und von ſchlechten An-
ſehen ſind. e wilde Staͤmme,
die man auf die Weiſe bepfropfet hat,
wie Sie in Ihren Anmerkungen leſen
werden. Die meiſten davon ſind in Koͤr-
ben eingegraben. Wiſſen Sie, warum?
Der Chevalier. Ich erinnere mich:
Es geſchiehet deswegen, damit man alle.
zeit einen Baum in Bereitſchafft hat,
den man an die Stelle eines andern ſezen
kan, der etwa abgehet. Man darf ſo-
dann weder warten, biß die Luͤcke fh
wird,