Achtes Geſpraͤch. 215
man wegen ihrer Staͤrke und Gelegenheit Das degute Dienſte von ihnen hoffet. ſchnei-
Wenn Hagel, hefftige Winde, Krank- Beſchuei-heiten, oder andere Zufaͤlle den Pome⸗ dung desranzen⸗Baum verunzieren: ſo unter ſuchet Pome-man, wie weit das Geſtraͤuſſe innen hinein ranzen-gut geblieben, und wirft alles ab, viß an Baums.elblges Ort: Das iſt, man ſchneidet alleAeſte weg, biß an den Ort, da man mer-ket, daß friches Laub hervortreiben wer-de, das entweder dem vorigen gleich, oderdoch zu einer andern tauglichen Geſtaltſich ziehen laſſe.
Dieſer ſchoͤne Baum wird gerne krank, Baumauch von Baum⸗Lauſen oder von der Kaͤl⸗ Laͤuſe.te angegriffen. Wird er gelb, muß manihn in den Schatten ſezen, und nur zweybiß drey Stunden an die Sonne laſſen,damit ſein Safft nicht gaͤnzlich vertrock-ne: Oder man ſuchet das Übel i nſeinemGrunde; und, da es vermuthlich von denWurzeln herruͤhret, ſo giebt man ihnenfeiſche Erde, oder ſchneldet die unnuͤzenoder verdorbenen hinweg.
Der Chevalier. Kan man derglei-chen Laͤuſe oder Wanzen zu ſehen bekom-men/ welche dieſem Baume Schaden thun?
Der Graf. Nur gar zu leichte. Hlerſind verſchiedene auf dieſem Blate.
Der Chevalier. Ich ſehe nichts le-
O3 ben-