Achtes Geſpraͤch. 217kennet, welche aus Italien ein Paradies Das Be-machten, jedoch geſtunden, Sie hatten ſchnei-daſelbſt nichts treflichers gegeſſen, als un⸗ den.ſere zweyten Feigen.
Der Chevalier. Ich werde alſo gleich-falls Feigen⸗Baͤume ziehen.
Der Graf. Das iſt die leichteſte Sa-che von der Welt. Man kan auf ein-mahl bey Genueſiſchen Kauffleuten, umbilligen Preiß, ſo viele Feigen ⸗Baͤumekauffen, als man noͤthig hat; Doch kommtman noch wohlfeiler und gewiſſer dazu,wenn man die Baͤume aus Ablegern,Senkern und Auslauffern von guten Fei-gen ⸗Baͤumen ziehet. Sie ſchlagen faſtalle gut fort, und tragen bald Fruͤchte.
Die beſten Auslaͤuffer(boutures) ſind Auslauf,diejenigen; die man von Baͤumen im ſrehen fer dou-Felde auf der Selte gegen Morgen odergegen Mittag, nimmt. Man kan ſie lim
ruͤhlinge oder im Herhſte einſtecken oderpflanzen. 8Die Senker ſind Aeſte, die man beu⸗Senkerget, ohne ſie vom Baume loszuſchneiden. Provins.Man befeſtiget ſie in der Erde, da ſie dennmit dem eingeſteckten Orte Wurzein ſchla-gen. Hernach entwohnet man ſie, nem-lich man ſchneidet ſie vom Baume los, wiedie Reben. 5
Die Einleger, marcottes, ſind leicht zu Einlegermachen. Man ſtecket einen Aſt in einen ecoa O1 blecher-