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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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218 Schauplaz der Natur.

Das Be: blechernen Trichter oder mit Erde gefuͤll-

9780 ten Korb. In ſelbigem treibet er Haar-

Wurzeln, und ſo dann ſchneidet man denEinleger unter dem Korbe ab, den manin die Erde graͤbet. Auf dieſe Weiſeplaget man die zarten Wuͤrzelein nicht,und hindert das Wachsthum der Pflan-ze nicht, welche, wie Sie ſehen, keinespfropfens noͤthig hat, weil ſie von derArt iſt, ſo die ſchoͤnſte Frucht traͤget.Verlangen Sie gleich im naͤchſten Jah-re vollkommene Figen⸗Baͤume zu haben,welche Fruͤchte tragen, ſo duͤrfen Sie nurdie ſchoͤnſten Aeſte eines alten Feigen-Baums ins freye Land ablegen. DasKunſt⸗Stuͤcke iſt leicht zu lernen. Manſtecket einem mittelmaͤſſigen Aſt durcheinen Kaſten, ſcheelt aber zuvor eines Fin-gers breit Rinde zwiſchen zweyen Augenhinweg. Das abgeſcheelte Ort muß et-wa vier biß fuͤnf Finger hoch uͤber demBoden des Kaſtens bleiben, ſo treibet derAſt aus dem unbedeckten Plaͤzgen Wur-zeln, hernach entwoͤhnet man ihn durchAbſchneiden unterhalb des Kaſtens.Wenn ihre junge Feigen e Baͤume,ſowohl die Auslaͤufer, als Senker undAbleger, oder Pflanzen von eingewurzel-ten Aeſten, anfangen ſchoͤnes Geſtraͤuſſezu treiben, ſo nimmt man ſie aus demTopfe oder Korbe, und ſezet ſie in 5en/