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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Zehendes Geſpraͤch. 255

darinnen, welche der Herr Graf in allen en;ſchoͤnen Kuͤchen⸗Gaͤrten bemerket hat, Früchte.woran ſeit dem letztern Frieden vornehme

und vernuͤnftige Herren ein ſo groſſesVergnuͤgen finden. Dieſe Weiſe, derglei-

chen Garten anzulegen, haben wir Lud-

wig dem XIV. zu danken.

Der Chevalier. Ich ſolte meynen,vielmehr dem M. De la Quintinie?

Der Prior. Wenn eine Privat⸗Per-ſon einem Kuͤnſtler gutes erweiſet, ſo be-zablet er ihm ſeine Geſchicklichkeit; Aberwenn ein Koͤnig einem geſchickten Kopfgnaͤdig begegnet, ſodann macht er ihn erſtzum Kuͤnſtler. Denn er giebt ihm Gele-genheit ſeinen Verſtand zu erweiſen, undallerley neue Vortheile auszuſinnen, wel-che andern Leuten hernach zum Beyſpielund zur Regul dienen. Daß der Herrde la Quintinie es ſo weit gebracht hat,iſt nicht ſowohl ſeinen natuͤrlichen Gabenzuzuſchreiben, als der groſſen Begierde,einem Monarchen zugefallen, der wohlverſtunde, was gut war, und ſelbiges aufdas beſte belohnte. Die Begierde lehreteihn die Garten-Kunſt, welche weder erſelbſten, noch jemand anders vorhero ver-ſtunde: Es hat alſo der Koͤnig mehr beyder Gaͤrtnerey gethan, als alle Menſchen,auch diejenigen ſogar, die mit groſſer Muͤ-he aus fremden Landen neue Gewaͤchſe

zu