216 Schauplaz der Natur.
Zuͤlſen⸗zu uns gebracht haben, wofuͤr wir ihnen
Sruchte. ein dankbares Aagedenken ſchuldig ſind.Der Chevalier. Haben wir viele
Fruͤchte auf dieſe Weiſe erhalten?
virg Ge- Der Prior. Vermuthlich haben Sieorg. 2. im Virgilio und anderwaͤrts geleſen, daßPlin. Hiſt. die Heer⸗Zuͤge der Griechen nach Perſi-nat. 55 en, Armenlen und Meden, unſerm Euro-2er leg 5 die Citronen⸗Abricoſen⸗ und Pfirſing-Baͤume verſchaffet. Bey Gelegenheit desKrieges, den Lucullus in Ponto fuͤhrete,Plin. hid. wurde der Kirſch⸗Baum von Craſonte23. Seck. nach Nom gebracht, von dem man vorhe-30. Hara ro nichts wuſte. Die Fuͤrſten, ſo im 12.duin, und 13. Jahrhundert denen Creutz⸗Fahr-ten ins gelobte Land beywohneten, berei-cherten uns nach ihrer Wiederkunft mitCatharina⸗und Damaſcener⸗Pflaumen;nebſt einigen Gattungen von Weintrau-ben. Allein da Ludwig XIV. durch ſeineGnaden⸗Bezeigungen die Herren Notreund de la Quintinie ſo geſchickt machte,verſahe er ganz Frankreich mit Meiſternin der Gaͤrtnerey; oder es ſind die Gaͤr-ten zu Verſailles vielmehr die Schule von
ganz Europa geweſen. gIndem die Garten-Kunſt die Arbeitund die Früchte recht einzutheilen weis,ſo verſchaffet ſie uns, wie Sie jetzo ſehen,eine Folge von ſchoͤnem Obſte, die ſo langewaͤhret, als das Jahr ſelber, Doch 0