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Lactuc.
268 Schauplatz der Natur.
1 womit man allezeit kan verſehen ſeyn/te. nicht nur weil man dieſe Kraͤuter alle vier-
zehen Tage anſaͤet, ſondern auch weil ſienicht mit gleicher Geſchwindigkeit auf-wachſen. Die Gattungen des Lactucsallein wechſeln einander laͤnger, als ſechsMonathe, ab.
Der Winter⸗Endivien,(laitues à co-quille,& de la paſſion) widerſtehen derKaͤlte, zumahl, wenn man ſie im Herb-ſte an eine bequeme Lage, und auf ab-ſchuͤſſige Beete gepflanzet hat: ſie wer-den ſich ſodann gleich mit dem Merzen an-fangen zu haͤupten. Der gekrauſete,kleine und groſſe, thut dergleichen auf demMiſt⸗Beete und unter der Glocke. Ver-ſezet man la laitüe royale, la ſaint Ger-main, la blonde de Mets, und zumahlen laGeorge, ins freye Feld, ſo haͤupten ſieſich nach Wunſche, biß die groſſe Hizeeinfaͤlet. Zum Gebrauch im Sommer,ſaͤet man den Bologneſer und GenueſerLactuc, den weiſſen, rothen, gruͤnen, gold-farben und alle Gattungen, die nicht ge-ſchwinde aufwachſen. Zuweilen bindetman ſie, damit ſie ſich beſſer haͤupten.Die Lactuc von Perpignan und de la paſ-ſion gerathen im Herbſte noch. Im Win-ter hohlet man nach, was uͤbrig geblieben,oder ſchneidet den leztern ab, weil er nochganz jung iſt.
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