Jehendes Geſpraͤch. 28 1
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Sollen ſie nach Wunſch gerathen, muͤſ⸗ Suͤlſen-ſen ſie gute Lage gegen Mittag, und Ver- Sruͤchte.wahrung gegen den Regen haben, wozudie Stroh⸗ Decken noch medrers helfen.Man ſezet die Miſt⸗Beete, biß auf einenSchuh weit, zuſammen, um des anwaͤr-mens willen, und fuͤllet den Raum zwiſchenihnen, von einer Zeit zur andern, mit fel-ſchem Miſte. Über dieſe Miſt⸗Beeteſtreuet man gute Miſt⸗Erde, acht oder neunFuß hoch, die man mit ordentlicher Erde,mit Aſche und Trauben⸗Koͤrnern vermi-ſchen kan. Man leget alle zeit vier Koͤrnerin ein Loch; die Loͤcher ſtehen zwey Fingerbreit von einander, und werden nach derSchnur angeleget. Zwiſchen ihnen kanman gar wohk känigen kurzen Salat ſaen.
Haben die jungen Melonen einige Blaͤt-ter, ſo verpflanzet man ſie auf ein anderMiſt⸗Beet, und ſezet allezeit fuͤnf oderſechſe unter eine Glocke, die man mit Strohbedecket/ um die Kalte oder die Hitze ab-zuhalten, welche ſie verderben wuͤrde. Iſtdas Miſt⸗ Beet allzu hitzig, ſo ſticht manhier und da mit einem Glocke ein Lochhinein, darqus die uͤberfluͤßige Hitze aus-rauchen kan. Werden die Melonen ſtar-ker, ſo uilmmt man ſie aus dieſer Zucht-Schule, und ſezt ſie benebſt ihrer Wurzel-
rde auf das dritte Miſt⸗Beet, zweySchuh weit eine von der andern. Dieö S. Ran-