Eilftes Geſpraͤch. 297an der Oberflaͤche ſo harte wird, wie ei-ne Rlade: ſo bleibet ber Grund ganz kale,ohne Bewegung und Wuͤrkung. Willman alſo haben, daß die Sonne und Lufftihre Krafft an ihm erzeigen ſollen, ſo mußman ihn ſehr tief umreiſſen, und zu eisemlockern Pulver machen. N
Da hingegen der magere Boden ganzſeichte, und allenthalben locker iſt, ſawuͤrde mau ihn durch tiefes umwerfennoch ſchlechter machen. Alſo iſt beſſer,wenn man ihn nur ohenhin bepfluͤget.1 entſtehet auch der Unterſchied der
ge.
Der Thevalier. Ich glaubte, es waͤreeiner, wie der andere.
Der Prior. Wir wollen dieſen be-trachten, der zu Ende des Ackers ſtehet.Wie Sie ſehen, iſt er ſehr ſtark, undhat erſtlich ein groſſes Meſſer(coutte),ſo dis Erde entzwey ſchneidet, und 5 ei-ner groͤſſern Oefnung vorbereitet; zwey-tens eine breite Schaar, oder dreyeckich-tes, voruen ſpiziges und an den Seitenſcharf zulauffendes Eiſen, um die von demMeſſer gemachte Oefnung zu erweitern,und die Erde umzuwuͤhlen; drittens ein
reites Oehr, ſo allemahl der ſchon gemach-ten Fur he zur Seite hinfaͤhret, und in ſelbi-ge die Erde aus der Furche, welche manjezo im begriff iſt umzuackern, umgekehref T 7 ein-
DerCeld-Bau.
Pflug.