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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Fwoͤlftes Geſpraͤch. 343

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Wenn die Aehre in dieſem Juſtande Das Ge-ſt, hat ſie keine gefaͤhrlichern Feinde, als trayde.

ſtuͤrmiſche Winde, und den Muͤhlthau.Dieſes iſt ein ſchwacher Regen, deſſenTropfen mit einer fetten Materie angefuͤl-let ſind. Die ſchwefelichteſten Thelle da-von haͤngen ſich an die Halmen, hingegenrinnet das uͤbrige waͤſſerigte weiter ab:Wenn hernach die Sonne dieſe zaͤhe undverbrennliche Materie erhizet, wlrd ſie der-maſſen wuͤrkend und durchdringend, daßſie den Halm verdrennet, und die Koͤrnerzu Kohlen, oder zu einem ſchwarzen Pul-ver macht, ſo das uͤbrige gutgebliebene Ge-trayde verderbet, wenn es darunter gemi-ſchet wird.

Der Chevalier. Hat man keine Mit-85 gegen dieſes gedoppelte Ubel ausgefun-

en?

Der Prior. Gegen die Sturm⸗Win-de, die uns ſtrafen oder unſere Gedult aufdie Probe ſezen ſollen, hilft weder Gewalt,noch Fleiß, noch Vorſicht. Den ſchaͤd-lichen Wuͤrkungen des Muͤhlthaues kanman vorbeugen, wenn zwey Perſonen einelange Schnur nehmen, nach und nach uͤberalle Aehren auf dem Acker damit hinſtrei-fen, und alſo die kleinen Regen⸗Tropfenabſchuͤtteln, ehe ſie von der Sonne erhizetwerden. Endlich wird das Getrayde gelh.Man wartet mit dem Schnitt ſo lauge, biß

Y 4 die

Muͤhlsthau.

Eendte.