344 Schauplaz der Natur.
Das Ges die gelbe Farbe ins roͤthlige faͤllet, und dietrayde. Koͤrner ihre Huͤlſen oͤfnen, wornach es Zelt
iſt, mit der Erndte fortzufahren, ehe ſie aus-
Schnitter fallen. Sodann bietet ſich eine Menge
dlenſtfertiger Haͤnde zu unſerm Befehl an,und laſſen ſich die Sonnen⸗Strahlen imJullo gerne ſchwaͤrzen, damit ſie nur un-ſer Getrayde abſchneiden und in Garbenbinden. Auf dieſe Weiſe bekommen auchdie Armen ihren Antheil an dieſen nuͤz-lichen Koͤrnern, wozu ſie ſonſten wegen ih-res armſeligen Zuſtandes, oder wegen Un-kruchtbarkeſt ihres Landes, keine Hoffnunghaͤtten. Ste begeben ſich von ſolchen Or-ten, woſelbſt die Erndte fruͤhzeitig geſchicht,an andere Orte, da ſie ſpaͤter einfaͤllet.Den Beſchluß machen ſie mit den Merzen-Früchten. Im Herbſt gehen ſie nach Hau-ſe zu ihren Kindern. Nunmehro fuͤrchtenſie ſich nicht mehr vor dem herannahendenWinter. Ihre Hand⸗Arbeit hat ihnenBrod, Vergnuͤgen und ſo viel Geld ver-ſchaffet, daß ſie ſich den Land⸗Knecht, derdie Steuer elntreibt, koͤnnen vom Halſe
ſchaffen. f öDie man Der Chevalier. Wir ſind alſo ſaͤmt-das Ge, lich mit Guͤtern uͤberhaͤufet, wir moͤgen
reich oder arm ſeyn. Doch wir muͤſſenauch wiſſen dasjenige zu bewahren, wasuns die Natur gegeben. Erweiſen Siemir das Vergnuͤgen, und ieee
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