Vierzehendes Geſpräch. 399
fun Wein unleldentlich macht/ zumal beyalten Jahr⸗Gaͤngen.
ieſem Udel kan man auf zweyerleyelfe vorkommen. Erſtlich wenn man
Jbrender groͤſten Sonnen- Hize lieſet.
Wenn dle Sonne thut in kurzer Zeit ſtaͤr-
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uͤrkung auſſen an den Beeren, alsdan ſie ellche Tage im Bottig weichen;almehr gaͤhren ſie hernach gar geſchwin-1. und zuweilen in weniger, als vier unduam, Stunden biß an den Nand derſcken, und haben alſo pon dem uͤblen Ge-
chmackt der Stiele nichts zu befuͤrchten.. J das Jahr kalt geweſen, oder man kanhaben ſchoͤnen Sonnenſchein zum Leſen1 en, ſo bedient man ſich dreyzackigtertur derner Gabeln, drey Schuhe lang, faͤh-len damit in den Boltlgen herum, worin-Kellele Trauben aus dem Weinberg zurdealer gefuͤhret werden, ziehet die Kaͤmme0 us, welche ohne Beeren zum Vor-wunn kommen, und legt ſie zu dem Aus-wurf, damit das Tropfgen afft verloh-am gehe, das an den äuſſerſten SpltzenN Namme haͤnget, woran ehemahls diewaeren ſelber gehangen waren. Sodannlügt man die Trauben in die Kufen, und10 ſie etliche Tage nacheinander in al-0 Sicherheit darinnen, da ſie ſich farben,ann von den Kämmen einige Bitterkeitlunehmen, weil ſie meiſtens heraus ge-zogen
DerWein.