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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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416
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DerWein.Kuſe.

Maſch-Kufe.

Brauen.

416 Schauplaz der Natur.

Die Kufen muͤſſen zwey Boden haben,den rechten, und den falſchen. Der rech-te oder untere laufft etwas abhaͤngig biß ge-gen die Mitte, da er durchbohret und miteinem Stocke verſtopfet iſt, der groͤſſerſeyn muß, als die Kufe tief. Zweyzolleuͤberdem rechten Boden, iſt der falſche, undbeſtehet aus Brettern, voll ſehr kleinenLoͤcher: man kan dieſe Bretter wegneh-men und reinigen. Auf die ſen obern Bodenſtreuet man etwas Hopfen, oder einesDaumens hoch leere Weitzen- Aehren.Über dieſe wird das Gerſten Mehl ge-ſchuͤttet. Aus dem Braͤu⸗Keſfel wird dasheiſſe Waſſer durch huͤlfe einer Pumpe indie Kufe geleitet, zwiſchen die beeden Bo-den, von welchem Orte es durch die k leinenLoͤcher allmählig empor ſteiget, biß alles,was in der Kufe war, auf ihm ſchwimmet.Es darf nicht zu helß und nicht zu kalt ſeyn:das rechte Maaß ſeiner Waͤrme erkennetman daran, wenn es an einer Schauffelſprudelt, die man ausdruͤcklich deswegenin den Keſſel ſtoͤſſet. Sogleich laͤſſet mandas Feuer abgehen, und leitet das Waſſerin die Kufe, arbeitet ſodann das Mehloder Malz mit Schauffeln ſtark durchein-ander, damit es ſich recht ausziehe.

Das Mehl laͤſſet man eine Stund aus-ruhen, wornach man den Stoͤpſel ziehet,der die Oefnung in dem Boden an

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