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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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Vierzehendes Geſpraͤch. 415

nig Schaum, ſo iſt es hart und mit frem⸗ Derden Theiligen angefuͤllet. Die Gerſte, ſo Wein.man zum Bier⸗braͤuen nimmt, muß aus⸗ Berſte.gewachſen ſeyn, und hernach gemahlen.Damit ſie auswaͤchſet, muß man ſie vierund zwanzig Stunden weichen laſſen, undhernach in den Keller ſetzen, worinnen ſie Gerſten-ſolange liegen bleibet, biß der Kelm aus. 55jedem Korne, vier biß fünf Linien lang, Bodenhervorwaͤchſet. Hernach trocknet man ſie oderin einem bedeckten Gebaͤude, die Doͤrre Keller.genannt, deſſen Boden aus Balken beſte⸗Doͤrre175 die allezeit einen leeren Raum zwi-chen ſich halten, woruͤber man Roßhaͤ-rene Tuͤcher decket. Auf dieſe breitet mandie Gerſte aus, ruͤhret ſie von Zeit zu Zeitherum, und trocknet ſie alſo mit Huͤlfe ei-nes unter dem Boden angelegten Ofens,aus welchem die Hitze durch die Tuͤcherund Dielen empor dringet.

Zuweilen vermiſchet man die ausgewach-ſene Gerſte mit anderer, die es nicht iſt:beederley werden hernach auf die Muͤhlegebracht, und groͤblich zerknirſchet, odergeſchrotet, doch alſo, daß die Kleyen ſichvom Mehl abſondert..

Die noͤthigen Gefaͤſſe zum Bier⸗ braͤu-en beſtehen in groſſen kupfernen Keſſeln,und hoͤlzernen Kufen. Die Keſſel ſind uͤbereinem Ofen von Ziegelſteinen eingemauert,welcher eben ſo breit iſt, als die ese

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