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Zweyter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde befindlich.
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430 Schauplaz der Natur:

Die wachſen. Die Erde kan nicht nur alleinWaͤlder gar keine Pflanzen herfuͤr bringen, ſondern

man ſolte meines Erachtens von rechts we-gen ſagen, daß ſie, eigentlich zu reden, ſel-bige nicht einmahl ernaͤhret. Sie iſt be-ſtimmet, die noͤthige Nahrungs- Saͤff-te fuͤr die Pflanzen zu empfangen, in ſichzu behalten und ihnen mitzutheilen: Indieſem Verſtande iſt ſie fruchtbar; Alleinſie giebt denen Pflanzen den Safft nichtaus ihrem eigenen, auch belebet ſie ſelbigenicht, und macht ſie nicht wachſen. Anſich ſelbſten iſt ſie ein ſchwerer, trockener,unfruchtbarer Klumpen, der anders woherden Safft und die Nahrung erhaͤlt, die erden Thieren und alle dem, was ſich auf ih-me naͤhret, wieder mittheilet, das Laub,die Bluͤthen und der Saamen, ſo die Baͤu-me jaͤhrlich tragen und wieder abwerfen;der Saffty ſo unaufhoͤrlich weggehet, unddeſſen Feuchtigkeit, wir nicht alleinimWal-de, ſondern auch auf dem Zimmer⸗Plaze,lange Zeit nachdem das Holz gefaͤllet wor-den, vermerken, ſind lauter Dinge, welchedie Erde bald ausſaugen wuͤrden, wenn ſievon dem ihrigen den Verluſt erſetzen muͤ-ſte. Wenn man bedenket, wieviel Holzjaͤhrlich in den Waͤldern geſchlagen wird,welches nach gewiſſer Zeit wieder nach-waͤchſet, und wieviel ſolches in etlichen hun-dert Jahren betraͤget, ſo muͤſten ungeheu-re