Funfzehendes Geſpraͤch. 439
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verziehet ihn in die Erde zu legen. Denn Diederjenige, den man in Amſterdam vom waͤlder.Baume nahm und nach Paris ſchickte,
gieng nicht auf; hingegen derjenige, den
man in Amſterdam, ingleichen in den Koͤnig-
lichen Franzoͤſiſchen Gaͤrten von denen da-
ſelbſt gepflanzten Caffe⸗Baͤumgen nahm,
trieb recht gut, nur muſte man ihn ohne
allen Verzug in die Erde bringen.
In dem Koͤniglichen Garten kan maneinen Caffe⸗ Baum ſehen, er iſt aber nurfuͤnf biß ſechs Schuhe hoch, und am Stam-me eines Daumens dick; Allein in Ara-bien und zu Batavia erlanget er eine Hoͤ-he von vierzig Schuhen, jedoch wird ernicht uͤber vier biß fuͤnf Zolle Dick. Erhaͤnget zu allen Zeiten voller Bluͤthen undFruͤchte. Er telbet aus ſeinem Stamme,ſo lang als er iſt, Aeſte, die einander al-lezeit genau gegen uͤberſtehen, allezeit zweynebeneinander, die ſich creuzweiſe durch-ſchneiden. Die Blaͤtter, ſo den ordentli-chen Lorbeer⸗Blaͤttern aͤhnlich ſehen, ſte-hen auch paarweiſe beyſammen. An denmeiſten Blaͤttern wachſen weiſſe, wohlrie-chende Bluͤthen hervor, an Geſtalt faſtwie die Jasmin⸗Bluͤthen, mit fuͤnf Faͤde-lein in der Mitten. Die hernach folgen-de Beere oder Frucht ſiehet an Geſtaltund Farbe den bunten Herz⸗Kirſchen nichtunaͤhnlich. Das Fleiſch ſchmeckt noch
Ee 4 zim-