Band 
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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DieWieſenund

10 Schauplas der Natur

wovon wir uns ſonſten ernaͤhren, weil esſelber nichts zu freſſen findet. Das Gras,das wir tnit Füſſen tretten, iſt durch einenhitzigen Wind verwelket und damit iſt dieganze menſchliche Geſellſchafft in Unord-nung gerathen. NDoch ich will Jhnen den Wehrt der Wie-ſen genauer und deutlicher einſehen laſſen.Sie ſind die beſten Erb⸗ Stücke. Siebrauchen weder Pfluͤgen, noch Beſaamen;Sondern bloß die geringe Muͤhe, dasjeni-ge einzuſatmlen/ was ſie tragen. IhreNutzung iſt nicht zufällig, ſondern alemahlgewiß. Kurtz eine Wieſe iſt ein ſolchesGrund⸗Stuͤck, ohne welches die andernſchwehrlich viel gelten wuͤrden. Jedochwenn man allen Vortheil davon ziehenwill, den man ziehen kan, ſo muß man A-cker⸗ Feld dabey beſizen. Beede helfeneinander. Ja es iſt bey einer wohleinge-richteten Land- Wirthſchafft zu wuͤnſchen,daß zwiſchen den Aeckern und Wieſen alle-zeit eine gewiſſe Gleichheit gehalten werde.Haben Sie nichts, als Wieſen, ſo nutzetIhnen die Beſſerung nichts, die ſie vonIhrem Heerd⸗ Viehe erhalten; habenie nur lauter Aecker und wenig Wies-Wachs, ſo werden jene in ſchlechten Zuſtandgerathen/ aus Mangel noͤthigen Futters vorPferde und Ochſen/ welche ſie bauen ſolten.Der Chevalier. Geſetzt aber, manmuͤſte beederley Grund⸗Stuͤcke von ein-an-