Band 
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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Siebenzehendes Geſpraͤche.Oaͤffte ſchwehr zu begreifen. Es mag der Diegeſchickteſte Menſch ſo viele Kraͤuter auf eil» Wieſenger Wieſe ausſüchen, und damit zu Wer⸗ Vieh,e gehen, wie er immer will; Er wird nie- Trifften.mahlen eine Brühe heraus ziehen, deren 2eſchmack man vertragen koͤnte, weil ſiewild und bitter ſind. Hingegen werden ſiein den Eytern der Kuͤhe zu einem ſuſſen undwahrhafften Saffte. Der Schoͤpfer hatzwiſchen dieſen Kräutern und dem zahmenehe eine ſolche Gleichfoͤrmigkeit oder Zu-ammenſtimmung getroffen, daß ſie in ih-ren Leibern zu elner Quelle von nuͤtzlichenund koͤſtlichen Sachen gedeyhen.Der Chevalier. Unterdeſſen giebt faſtniemand Achtung auf ſolche Sachen, dievor unſern Augen liegen: Alſo wird derder boden von undanckbaren Leuten bewoh-

Der Prior. Gemeiniglich ſiehet manGras 70 Gleichguͤltigkeit, oder Verach-tung an, weil es unter unſern Fuͤſſen waͤch-let, und Gott uns nicht auferleget hat,elbiges zu bauen und zu warten; Abereben deswegen iſt dieſe Seine Gabe ge-

oppelt⸗ hoch zu ſchaͤtzen: Er giebt uns ſol-es wohl zu erkennen, wenn er Duͤrre ein-fallen laͤſſet, die uns den Gebrauch derjeſen benimmt. Sodann geraͤth derAckerbau, aus Mangel der Pferde, baldins Stecken. Es fehlet uͤberal an Viehe,A 5 wo-