Nuzen
48 Schauplatz der Naturehe er mit dem Meere ſich vereiniget. Der-
gleichen Fluͤſſe ſind der Rhein, der aus del
Schweiz durch Teutſchland biß nach Hol'land laͤufft, woſelbſten ſein ungeheurenStrom ſich in vier oder fuͤnf Arme zerthei-let, und durch ſolche nach einem Lauf vonmehr als 150. Meilen ſich ins Meer ergieſ-ſet. Die Donau legt wohl 300. zuruck/ehe ſie in das ſchwarze Meer kommt. DelNiger befeuchtet faſt 600. in den heiſſenAfricaniſchen Wuͤſteneyen, und der Ama-zonen⸗Fluß, der bey Qvito, wo er entſpringt/nur ein Bach iſt/ ſtuͤrzet ſich nach einemLauf von 500, oder, wie andere Reiſendeberichten, von 600. Meilen in das groſſeWelt⸗Meer, durch eine Muͤndung, die 42.in die Breite hat.
Ich ſehe, daß der ganze Erdboden mit die
der Ber- ſen langen Canaͤlen durchſchnitten iſt: an
ge we-
gen Ab-lauf des
Waſſers.
ihrer aͤuſſerlichen Structur und aus derWeiſe ihter Zuſammenſezung ergiebt ſichklar, daß ſie auf Abführung des Wasſers zielen. Auf jedem feſten Lande, jaauch in den kleineſten Inſuln, ſteigen nachund nach kleinere oder groͤſſere Anhoͤhen em-por, von daran das Erdreich in einem un-vermerklichen Abhang immer niedriger b.
an das Meer zulauft. Die Quellen ſind indas innerſte dieſer Anhoͤhen geleget, dam!
das ausflieſſende Waſſer einen groͤſſernGrad der Geſchwindigkeit erhalten wen
w