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50 Schauplatz der Natur3——nug ſeyn zu dem jezo erwaͤhnten verſchiedent-lichen Gebrauche? NDer Prior. Das Waſſer wirft die
weggeſpuͤhlten Unreinigkeiten nach und nach
an ſein Ufer. Sie haͤuffen ſich aber da-
ſelbſten nicht, ſondern zerſtreuen ſich unter
freyen Himmel, mit Huͤlfe der Sonnen“Hize und des Windes: Fuͤhret auch ſchonunſer Trink ⸗ Waſſer bißweilen einigenSchlamm bey ſich, der in den Leibern elnen vor die Geſundhelt ſchaͤdlichen Saz zu-rucklaſſen koͤnnte; ſo duͤrfen wir esnur in irrdenen Geſchirren einige Tage ausruhen laſſen, wornach es ſo helle als Chry-ſtall wird. Einige bedienen ſich hierzu küpferner Waſſer⸗Gefaͤſſe, deren Boden milSand beſchuͤttet, worinnen es durch einkuͤnſtliche Abſonderung, geſchwinder, afaſt eben ſo helle wird, als durch bloſſeAusruhen in irrdenen Geſchirren. Mulmuß man das kupferne Gefaͤß gut verzin-nen, damit ſich kein Gruͤnſpan anſetzet;auch den Sand, worinnen das Durchſeyhelgeſchiehet, vorhero oͤffters ausſchwemmelWo Mangel an Flüſſen iſt, da hat undie Natur mit friſchen Quellen verſehel,Sollten auch dieſe fehlen, ſo findet maldoch gemeiniglich Brunnen⸗Waſſer, wenman biß auf eine gewiſſe Tiefe graͤbet.Der Chevalier. elche Art Waſſetiſt wohl die beſte unter dieſen dreyen? Del