Band 
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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DieGluͤſſe.

68 Schauplatz der Naturvon 500. Ruthen kommen, welche gegen-waͤrtig den Hafen zu Cette bedecken, undden Schiffen eine ſichere Zuffucht verſchaf-ſen. Welchen Vortheil man deſto hoͤherſchaͤtzen muß, weil die Kuͤſten von Languedocſehr gefaͤhrlich, und von See⸗ Häfen ganzentbloͤſſet ſind. Die hierauf gewendete Un-koſten moͤgen Ihnen wohl erſtaunlich vor-kommen: Allein ſie ſind ſo zu ſagen nichtsgegen den Vortheil von der Schiffarth.„Der Chevalier. Ich wuſte nicht, daßwir in Feanckreich ein ſo ſhatzbares Merckhaͤtten: Dieſes allein waͤre hinlaͤnglich dieRegierung Ludwigs des 14. zu verewigen,Der Prior. Wir muͤſſen dem Vergnuͤ-gen ncht zu ſehr nachhaͤngen, das, was Men-ſchen⸗Haͤnde machen, zu bewundern. Dennſie bermoͤgen doch weiter nichts, als die vonGoOtt verliehene Werckzeuge und Bewe-gungs⸗Kraͤfften anzuwenden. Wir ma-chen ein groſſes Weſen von einem Canal,deſſen Verfertigung zwar in der That vielGeſchicklichkeit und Macht erfordert hat:Aber wir haben groſſes Unrecht, daß wir ſo

altſinnig und hinlaͤſſig ſeyn, bey denen groſ-

ſen und unzaͤhligen Canaͤlen, welche die

Hand(5 Ottes ſelbſten von einem Ende der

Erde biß zum andern, ausgeſtochen hat:Mir ſollen die Fluͤſſe und das Meer garnicht als etwas verdruͤßliches anſehen, dasden Zuſammenhang unſerer Wohnumeunter“