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Achtzehendes Geſpraͤche. 71laͤme der Heuſchrecken hoͤret, ſo ſufzet ernach dem Ende diefer elenden Wuͤſteneyen.
ommt er etwan auf eine Anhoͤhe, von darer eine Aue betrachten kan, ſo duͤnckt ihm
leſes was angenehmes, aber fremdes. Erſtehet, daß die Waͤlder, Aecker, Wieſen,Häuser, Doͤrffer, alles miteinander mit le-bendigen Geſchoͤpfen angefüllet und bewoh-net ſind. Es kommt ihm fuͤr, als ob er ausem wuͤſten Arabien in ein gelobtes Landkame. Unterdeſſen macht den ganzen Un-lerſchied zwiſchen der Land ſchafft, dle er ver-
Aſſet, und zwiſchen derjenigen, die er mit
erwunderung betrachtet, ein einiger Fluß,welcher die letztere bewaͤſſert. Dleſer fuͤh-ret die Erfriſchung, das Wachsthum undden Uberfluß überal mit ſich hin.Der Chev. Ich begreiffe ohne Muͤhe,daß ein Fluß dem Gras auf den Wieſen,und dem Laub auf den Baͤumen forthilfft,wenn er die Wurzeln der Pflanzen befeuch-tet. Aber, wie kan er etwas wuͤrcken, aufeine Entlegenhelt von einer Viertel Stun-de oder Stunde? Gleichwohl ſiehet manbißwellen Thaͤler, vier biß fuͤnf Stundenbreit, die einem Paradieſe ahnlich ſcheinen,wenn ſie ein Fluß durchſtroͤmet. 5Der Prior. Errinnern ſie ſich, meinere, an das, was wir ſchon oͤffter ange-mercket haben, nehmlich daß die Pflanzenſich eben ſowohl durch Huͤlffe ihrer BlatterE 4 fort-
DieGluͤſſe.