72 Schauplatz der Natur
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Die forthelffen, als durch Huͤffe ihrer Wurzeln,Slüͤſſe. Es geſchiehet offt, daß das Erdreich ganzaustrocknet, und den Wurzeln faſt gar kei-nen Safft mehr zuſchicken kan. Sodannfaͤlet der Thau und die Nacht⸗Kuͤhle aufdie Blaͤtter, welche Feuchtigkeit ſie ein-ſchlucken, und der ganzen Pflanze mitthei-*vege- len, wodurch“ ſich ihre Schwehre merklichtableſta- permehret. Wiewohl die Lufft mit unzah-Steph“ lig pieien Waſſer⸗Theilgen oder Waſſer-Hale, Blaͤßlein angefüllet iſt, welche die Hitzefellow zwar des Tages uͤder auseinander treiberof the und in die Hoͤhe ziehet, die aber des NachtsR.. wieder zuſammen ſtoſſen, herunter fallen,und die von langwuͤhriger Ausduͤnſtungganz ausgeſogene Pflanzen, erfriſchen: Soiſt doch der Fluß das vornehmſte Behaͤlt-niß, welches die Materie zu Unterhaltungdieſer noͤthigen Kuͤhle oder Thaus hergie-bet; nach dem Maſſe nun, als der Windſolchen an einen Ort hintreibet, erlanget ſel-biges die benoͤthigte Erfriſchung, und zwarnicht nur die dem Fluſſe naͤchſt⸗ gelegene Ge-genden, ſondern auch weit davon entfernete-Auf dieſe Weiſe kommen alle Theile derNatur einander zu hͤͤlffe, und wir finden inder Mannigfaltigkeit der natuͤrlichen Be-gebenheiten, allezeit die Kennzeichen eineseinigen Werckmelſters, und ſelnes geneig-
ten Willens, uns gutes zu erweiſen.Der Chevalier. Wir haben aa
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