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9 0 8Neunzehendes Geſpraͤche. gt
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und es zu ſeinem Nutzen anzuwenden deß-
wegen last er ein Flechwerk von Pfaͤhleneder Weiden, oder lieber einen hohenSchutt von Bruch⸗Steinen und zerbroche-nen Ziegel⸗Stuͤcken machen, die maneicht aus einem nahgelegenen Stein⸗Bru-che oder aus einer Ziegel⸗Hüͤtte bekommt.In das leere Erdreich, hinter dem Schuttpflanzet man junge Bach⸗ Weiden: Wennas Waſſer zu Zeiten anwaͤchſet, und durchdie Steine biß an die Weiden dringet, ſoallet der Schlamm, den es mit ſich führet,bar leichtlich zu Boden, weil es daſelbſt vieluuhiger iſt, als in der Mitte des Stroms.ieſer Schlamm haͤngt ſich an die Wur-leln der Weiden, welche nach Wunſch fort-wachſen, weil ſie beſtaͤndig friſche Beſſe-kung erhalten, und alle drey Jahre nur ambholz ein weit mehrers eintragen, als dasdtereſſe vor die aufgewandte Damm⸗Ko-ſten betragt. 5Der Chevalier. Sie hatten mir ver-brochen/ mein Herr, ſie wolten mir nebſtdem Nutzen, der uns dieSStaͤrke des Waſſersderſchaffet, auch dementgen zeigen, welchenir von—— Fluͤſſigkeit ziehen.Der Prior. Dieſer iſt eben ſo groß underwunderſam/ als jener: Das Waſſer ver-ſudert ſeinen Lauf, ſo offt es dem Menſchenbe lebet; Es rinnet in allen Canaͤlen, diean ihm graͤbet; Es vertheilet ſich in diedeten und Wohnungen, vermittelſt aus-Ill, Theil. gemau-
DieGluͤſſe: