Band 
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
Seite
83
JPEG-Download
 

Neunzehendes Geſpraͤch

eigen eine ſo ſchöͤne und vollkommene ber -entiamung ſdah es zu ihrem Nachtheilninſechet, wenn man allzuviel Pracht ein-mischen will. Dieſe ungekuͤnſtelte und na-

zurlche Anmuth berſchwindet, ſo bald man,5 en dem Waſſer und dem grunenWaſen, Seulen, Verguldungen und an-dere geſchnizte oder gegoſſene Zierrathen an-be welche nicht zum Garten⸗Werk

oͤren.

Nach dem unſchaͤtbaren Nutzen desFlaß⸗ Waſſers an ſich ſelber, wollen wi

wach ſehen, was ſich darinnen aufhaͤlt, oderdogs es vortheilhafftiges vor den Menſchenherdorbringek

fcb Chevalier. Sch hab offt im Durch-leſen Lateiniſcher 9800 auch in andernols Puelſchen Schrifften, Beſchreibungenea Flüſſen gefunden, welche Gold mitdach führen. Alf möchte ich gere wiſſen,dien Herr, was es vor Beſchaffenheit mitfenen Fgenſchafft hat, die man vielen Flͤf-an zuſchreibet; Hat der Phalis wohl jemahleni Fold gelſefert? Was ſoll man von demlermes Pages und Tagus glauben?Der Prior. Ich halte davor, die Her-

ken Poeten haben die Sachen ein wenigbergröſert, und den Fluͤſſen das Gold et-Das reichlicher mitgetheilet, als die Natur.Jedoch, daß vorzeiten Fluͤſſe geweſen, die,im Schlamme und Sand, Gold ans Ufer5 A5 aus-

DieGluͤſſe.