DieGluͤſſe.
84 Schauplatz der Natur
ausgeworfen, das iſt eine Sache, welchedurchden Handel beſtaͤttiget wird, den man nochheutiges Tages mit demGold⸗Sand aus ei-nigen Fluͤſſen treibet. Dieſes iſt der Reich-thum der Einwohner von der GuineiſchenGold⸗Kuͤſte. Ingleichen des KoͤnigreichsSofala oder Sofara, welches man mit vielerWahrſcheinlichkeit vor das(*) Sopharaoder Ophir der Alten haͤt. Der Fluß A-xem und viele Baͤche, ſo in den Zaire ſich er-gieſſen, viele Fluͤße in den weitlaͤufftigenLaͤndern Sofala, Monomotapa, Zanguebarund Abyſunien, fuͤhren mehr oder wenigerGold⸗ Sand mit ſich, nachdem wenig oderviel Regen faͤllet, als welcher vorher ſich indie Erde verſenket und durch die Gold, Gru-175 lauffet, ehe er ſich in die Fluͤſſe ergieſ-et.
Jedoch genieſſen weder die Africaniſchen,noch die Braſlliſchen oder Chiliſchen Fluͤſ-ſe das Vorrecht, Gold zu führen, alleine,Wir haben verſchiedene in Frankreich, anderen Strand man zuweilen dieſes koſtbareMetall auflieſet. Die Arriege bey Pamiersund Mirepoix laͤſſet von Zeit zu Zeit, an 1
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—————(% Die 70. Dolmetſcher nennen das LandSophir. Origenes in der Erklaͤrung deHiobs c. 22. 24. nennet es eben ſo, undglaubet nebſt vielen andern Auslegern, 30Phira habe in Africg gelegen.