Band 
Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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128
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DieBrun-nen.

128 Schauplatz der Natureinem Tage abgeleget hat, mit den dreyhundert fuͤnf und ſechzig Tagen des Jah-res multipliciren, ſo bekraͤget das Salz, dasdie Seine unter der Erde gelaſſen haͤtte/mehr als 100. Milliard! Pfunde. Bißhe-ro haben wir nur von einem Fluße geſpro-chen. Was fuͤr ungeheure Salz⸗Hauf-fen muͤſten nicht von dem Satz der uͤbrigengroß⸗ und kleinen Fluͤſſe entſtehen?

Der Chevalier. Wenn man zu denFluͤſſen von Frankreich alle andere Fluͤſſein der Welt nimmt, ſo werden dieſe Salz-Hauffen groͤſſer werden, als Gebuͤrge. MachVerlauf eines Jahres muͤſte ſich die Erdeausdehnen und erweitern, wegen dleſesAuwachſes, oder gar aufſpringen.

Der Prior. Jetzo ſind bereits fuͤnf blſechs tauſend Jahre, ſeitdeme dieſe Fluͤſſelauffen, und taͤglich von einem Cubie⸗SchuhWaſſer zwey Pfund Salz zuruck laſſen.

Der Chevalier. O fuͤrwahr, nunmehroiſt dieſes Durchſeyhen unmoͤglich! Es ſſtoffenbahr, wenn das Meer⸗Waſſer ſeinSalz unter der Erde zuruck lieſſe, ſo wuͤrdedas Yelt⸗Meer durch beſtaͤndiges hin⸗ undherflieſſen ſchon lange alles ſalzigte Weſenverlohren, und das Salz dem Waſſer allenweitern Durchgang verſtopfet haben.

Der Prior. Wir wollen doch verſu-

chen, ob wir nicht wenigſtens einige 15 5

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Miliard iſt Millionenmahl tauſend Millionen