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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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DieBerge.

10 Schauplatz der Natur

das gedoppelte von der Rechnung. DasRegen⸗Waſſer, das ſechsmahl mehr war/als die erſte Haupt ⸗Summe des Seine-Waſſers, wird noch zwey biß dreymahlmehr betragen, als die zweyte Haupt⸗Sum-me dieſes leztern. Wie waͤre es aber, wennwir an ſtatt funfzehen Zoll Regen⸗Waſ-ſer, gchtzehen oder zwanzig anſezten, wel-ch es die ordentliche Hohe austraͤget?

Der Chevalier. Ich muß es geſtehen,die Fluͤſſe finden in den Nebeln, im Schneeund Regen, hinlaͤnglichen Vorrath zu Ih-rer Unterhaltung. Allein hier ereignen ſicheinige Schwierigkeiten, deren Aufloͤſungch mir von Ihnen ausbitte. Wenn derRegen mehr Waſſer auf die Erde wirft,als in den Fluͤſſen ablauffet/ wo kommt dasuͤbrige hin? 2

Der Prior. Der uͤbrige ſehr anſehn-

liche Reſt verſchaffet den Thieren ihr Ge-traͤnke, den Pflanzen ihre Erquſckung undWachsthum. Die ganze Erde iſt mit Ge-waͤchſen bedeckt, welche bey Tage das inder Erde ausgetheilte Waſſer durch ihreWurzeln einſaugen, und des Nachts dieum ſie her in der Lufft befindlſche Feuchtig-keit durch ihre Blaͤtter einſchlucken. Be-denken Sie, wie viel Waſſer zum Wachs“thum aller Pflanzen erfordert wird, nachderlentgen Menge, die eine eſnge erforder,Zwey Feigen⸗Blaͤtter, welche der 046