DieBerge.
182 Schauplatz der Watur
von uns zum Exempel angenommenen klei-nen Berges, daß das Regen⸗Waſſer ſehrtief in die Erde dringe, und die Quellenund Brunnen ſowohl verurſache, als un-terhalte. Da ſich die Sache dermaſſendeutlich zu Tage leget, an einem ſolchenOrte, allwo die Sammlung des Gewaͤſ-ſers vielfaͤltig gehemmet wird, nemlich durchdie ſchmahle Ober⸗Flaͤche, durch das di-cke Gaſſen⸗Pflaſter, und durch den Wle-derſtand einer Felſen⸗Bank; wie viel leichter kan man begreiffen, daß das Waſſerelndringe in lockeren Boden, und ln diegewaltig groſſen Kruͤmmen der weitlaͤuffti-gen Gebuͤrge, die wie Ketten aneinanderhangen, und aus welchen, wie wir ſehen,alle Fluͤſſe entſtehen?
Jedoch wir wollen die Berge und dieEbenen noch ferner beſichtigen, und in Eilebetrachten, was vor unterſchiedliche Wör-kungen die Duͤnſte verurſachen, wenn ſieauf ſelbige herabfallen; wornach wir elldermaſſen deutliches Verhaͤltniß zwiſchendem Lauff der Duͤnſte und dem Zustandder Quellen bemerken werden; daß hleraus/wie ich glaube, Sonnen⸗ klar erhellen ſolle/es ſeye der Urſprung der elnen in den andern zu ſuchen. 8
Weil in den heiſſen Erd Strichen auſ-ſerordentlich⸗ſtarke Regen auf das Gebuͤrg-fallen, zu der Zeit, wenn die Sonne*