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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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196 Schauplatz der Natur

gerlichem und Geiſtlichem Stande, ſich be-

erge. klagen hören, Sie haͤtten auf dem Lande

keine, N keine Buͤcher/ keine Be-kanntſchafft, keine Geſchaͤffte: Sie wuͤr-den weder allein, noch ohne Zeitvertreib ſeyn,wenn ſie das groſſe Buch zu gebrauchenwüͤſten/ daß vor ihren Augen aufgeſchlagenlieget. Dasjenige, was ſie von ſich ſelb-ſten bey genauer Betrachtung der Naturlernen wuͤrden, braͤchte ihnen ohne Zweifeleine weit angenehmere Luſt, als was ihnendie Einſicht anderer Leute beybringet⸗ DieNatur iſt die allergewiſſeſte und am aller-beſten eingerichtete Bib iotheck. Bey ihrfindet man weder Irrthum noch Wahn/noch Streit/ noch Vorurtheile, noch Bit-terkeit. Dieſe Bibliotheck ſtehet beſtändigoffen. Man darf nur die Augen öffnen,ſo findet man ohne Mühe beſſere Sachenals in den Buͤchern. Allein, wiewohl mandie ſchoͤnſte Gelegenheit hat die Natur umNath zu fragen/ ſo gebrauchet man ſie dochfaſt nicht anderſt, als die groſſen Biblio-thecken in einigen Kloͤſtern gebraucht wer-den. Man geht eine Zeitlang ſpazieren da-rinnen/ und endlich wiederum heraus/ ohneetwas zu leſen. 5

Das