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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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DasMeer.

11. Ge-

miſcheM

202 Schauplatz der Natur

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rey ſehen. Einige Reiſende, ſo dieſer An-blick bezaubert, gehen ohne Gefahr auf demSande ſpatzieren, an den die Wellen miteinem ſanften Gemurmel anſchlagen.

Aber das Meer hat noch ein ſchoͤnes An-ſehen. Dieſes fluͤſſige Element richtet ſichwechſelswelſe nach dem verſchiedenen An-trieb der Stroͤme, die es fortreiſſen, undder Winde, die ſowohl aneinander ſelbſtenals an die Stroͤme prellen, ſo daß man ei-ne unaufhoͤrliche Veraͤnderung wahrnimmt.Es geſchiehet offt, daß es nach einer gelin-

mählde, den Bewegung/ die wenig von einer gaͤnz-das ſtür⸗ lichen Stille unterſchieden iſt, truͤb wird,e anfaͤnget ſehr hohl zu gehen, ſich biß auf

den Grund zu zertheilen, und Wellen zu

werfen, davon eine die andere ſchlaͤget, bißſie ſich am Strande brechen, aufeinanderſen M. fallen, und wiederum nach dem tie-

en Meer kehren. Andere brechen ſich un-ordentlich, daß ſie vor Schaum ganz weißwerden, und mit ſolchem Gepraſſel, daruͤ-ber der Herzhaftigſte erſchrecken muß. Manſolte glauben, es wolle in ſeinem Toben ſeinUfer verlaſſen und die ganze Erde uͤber-ſchwemmen. Aber eben dieſe Hand, dieſeine Wellen auf der hohen See wie Ber-90 aufthuͤrmet, hat ihme Geſetze vorgeſchrie-

en, die es von der Erde zuruck halten. Inſeinem heftigſten Wuten beobachtet es dieSchranken, ſo ihm GOtt auf der Seite ge-

gen