I wey u. zwanzigſtes Geſpraͤche, 203
gen unſere Wohnungen geſetzet hat. Der Das
tolz ſeiner Wogen muß vor der Linie nie Meer.erfallen, die ihm der Hoͤchſte auf dem San-Sbezogen hat, und eine Weite von ſiebenchuhen machet den ganzen Unterſchiedaus, zwiſchen dem Orte, biß dahin es ſichgewoͤhnlich erhebet/ und zwiſchen demjeni-gen, woſelbſten ſeine Wuth, auch in demAllerhefftigſten Sturm, am Ufer erſterbenmuß. Mitten unter dieſen Waſſer⸗Ber-gen erblicket man ein Schiff ohne Maſt,chne Huͤlfe ohne Hoffnung. Das Schiffs-olk wehklaget, die Matroſen ſind To-en⸗bleich, der Steuermann laͤſſet ſein be-ſtuͤrztes Geſichte auf das Steuer⸗ Ruderſinken. Dieſer Anblick iſt traurig; alleiner ziehet das Aug des Anſchauers durch ei-ge verborgene Unruhe auf ſich, und hinter-laſſet ihm einen ſtaͤrkern Eindruck von dem
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Die folgende Schilderey eroͤfnet einen mäblde
ganz andern Auftritt. Das Meer hat ſein das ſtille
Waſſer eingeebnet; Es iſt ſtille, und glatt Meer.wie ein Spiegel. Man ſolte es vor einenneuen Himmel anſehen, der ebenfalls ſeineSonne, ſein blaues Feld, und ſeine Wol-ken hat. Dieſe allgemeine Stille locket dieFiſche an den Strand die auf dem Waſ-ſer ſpielen und in die Hoͤhe ſpringen, inglei-chen die Fiſcher⸗Nachen welche ihre Netzeauswerfen, wieder einziehen/ und eine Men-ge