Drey und zwanzig ſtes Geſpraͤche. 272——
Au⸗ f Di95 Abhandlung Aufſtel-
0 Von den Eigenſchafften der Lufft.
gil
er“ Da uns nicht zugelaſſen iſt, die Natur6 und innere Einrichtung derjenigen Thei-aͤht⸗ Czeinzuſehen, woraus die, uns ſichtbare
5 orper, zuſammen geſezet ſind; ſo duͤrfenir uns nicht einbilden, daß wir die in-
e 1 nerſte Structur derjenigen Cörper be-juf⸗ greifen koͤnnen die wir nicht ſehen. Ein
ergleichen Coͤrper iſt unſere Dunſt⸗Kugelm/ 1115 Cawospher) ich will ſagen die Lufft, ſon as unmittelbar umgiebet und worinnenet dier Athem hohlen. Denn ob wir gleichJu 4 Wolken/ den Donner, den Regen undjus ſldee Lufft⸗ Begebenheiten(Mereora) inSie e biger entſtehen und ihre Wuͤrkung thunen; ſo ſind doch dieſe Coͤrper von der
jufft unterſchieden. Dasjenige, was maneinem etwas finſtern Zimmer wahrnimmt,zie nüein ein Strahl der Sonne faͤllet, iſt5 ein Hauffen kleiner Staͤublein, welche
an dle Flaͤche haben, und deswegen von derelfte hin und wieder getrieben werden, auchei⸗ Ichickt ſind, das Licht zuruͤcke zu prellen:. 0 Lufft iſt etwas ganz anders. Ihreu e Gubtilitaͤt macht ſie unſern Augenbe ſchthar, wenn wir auch gleich die aller-b⸗ Ill Vergroͤſſerungs⸗Glaͤſer mit zu Huͤl-