274 Schauplatz der Natur idie ſe nehmen. Wiewohl ſie alſo unſerm Ge-Aufft. ſichte unbegreiflich iſt; ſo erhellet doch ausder Regulmaͤſſigkeit ihrer Wuͤrkungen, daß
ſie eben ſowohl aus ordentlichen Theilen be
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ſtehe, als andere Coͤrper, an denen wir ſel-bige ſehen und greiffen koͤnnen.
Die vornehmſten Eigenſchafften der Luſſt
ſind ihre Fluͤſſigkeit, ihre Schwehre undSlüſſt⸗ihre ausdehnende Krafft. Die Lufft iſtder kuf. flͤſſig, das iſt, ihre Theile hangen nichter uff aneinander, fahren leichte uͤbereinander wegund geben alſo allerley Arten des Druck!
ſehr gerne nach. Den Beweißthum hier
bog findet man in der Freyheit, womit al
le Thiere Lufft in ſich ziehen, und ohne in-Schwpehrederniß durch ſie weggehen. Die Lufft istder Lufft.ſchweer, und wuͤrket vermittelſt ihres Ge-wichtes in die unter ihr liegende Coͤrper
Man kan ſich hievon leicht uberzeugen; Ze-
doch wollen wir aus unzehligen des falls an -geſtellten Verſuchen, nur an dem allerge-meineſten uns begnügen. Man nimmt
zwey Roͤhren, eine blecherne von vierzigSchuhen in der Laͤnge, und von beliebigelWeite; Die andere iſt glaͤſern und vierSchuhe lang; Beede ſind nur an einem En-
de verſtopfet. Die glaͤſerne Roͤhre fuͤllet man
mit Queck⸗Süuͤber, kehret hernach das ver-
ſtopfte Ende in die Höhe, und ſtoſſet das
offene in ein Gefaͤſſe/ ſo mit Queck⸗ Su
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