298 Schauplatz der Natur
Die felchten und metallſchen Theiſgen felLufft · genug vorfaͤllet, oder durch einenliderbleibſ
vom Schwefel, der in dieſen unterirrdiOrten brennet; ſo iſt dieſes ſchon genug 0das in der Nahe befindliche fette oder ligte Weſen in Brand zu ſtecken, und dieſelvon einem Orte zu dem andern auszubrelten. Alle dieſe groſſe Schwefel ⸗ Aderentzuͤnden ſich; die ſteinigten Theile bren-nen zu Kalch; die metalliſchen Theile loſehſich auf; die Lufft, ſo mit dem Waſſer indieſe unterirrdiſche Gaͤnge eingedrungen waldehnet ſich aus, und treibet den Salpetelals die unveraͤnderlichſte von allen dieſtMaterien mit Gewalt fort. Die Verduͤlnung dieſer Lufft und das von ihr ſo heffthweggeſtoſſene Salz verurſachet durch feiltMenge eine dermaſſen erſchrekliche und ſtarkWuͤrkung, daß es den Erdboden an ſeineOber⸗Flaͤche empor hebet und erſchuͤtteran ſolchen Orten, wo der Widerſtand amſchwaͤcheſten iſt. Ganze Staͤdte muͤſſeluber den Hauffen fallen. Ja es koͤnntelganze Koͤnigreiche zu Grunde gehen, wennicht die Goͤttliche Vorſicht, welche denNuzen und Schaden von dieſen fuͤrchterl.chen Bewegungs⸗Kraͤfften gar wohl ken-net, ihren Wuͤrkungen Grenzen geſezet haͤl-te, indem ſie da und dorten Feuer⸗ ſpeyen-de Berge eroͤffnet; das iſt, Lufft⸗ Locher/wodurch dieſe Lufft nebſt alle deme, was ſih