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Dritter Theil. Enthaltend, was ausser und in der Erde zu betrachten.
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305 Schauplatz der Natunr

„ preſſet und freygelaſſen wird. Einige Cu-Kaffe bie⸗Schuhe Lufft, wenn ſie durch das5928 einer engen Mine verduͤnnet worden/prengen ein ſtarkes Bollwerk in die Lufft/und werfen es mit allen darauf befindlichenSoldaten uͤber einen Hauffen. Einige durchdas unterirdiſche Feuer auselnander getrie-bene Lufft⸗Klumpen haben den Untergangder beruͤhmten Staͤdte Nicaͤa, Hercula-num, Antiochia und Palermo verurſachel,oder es hat doch wenigſtens nicht viel darangefehlet. Einige Zolle Lufft und Salpeterwaren hinlänglich die Kugeln zu treiben, wel-che die Marſchaͤlle von Berwick und Tu-renne erleget haben. Da Gott nichts, alsein wenig Lufft, anwendet/ und ſelbige nurausdehnet und frey laͤſſet/ wenn er die wich-tigſten Veraͤnderungen in der Natur undin der menſchlichen Geſellſchafft wuͤrkenwill: Wie wunderbahr muß nicht die Be-ſchaffenheit und Structur dieſer aus dehnen-den Krafft beſchaffen ſeyn,, die er in dieLufft geleget hat!Wachs⸗ Eben dſeſe Krafft iſt bey denen Pflanzenthum der und Thieren die Quelle ihrer Staͤrke undPflanzen. ihres Wachsthumes. Die Lufft dringetin die Pflanzen, es mag nun ſeyn durchdie leeren Roͤhren, welche der beruͤhmteMalpighi vermittelſt der Vergroͤſſerungs-Glaͤſer gefunden und Lufft⸗Noͤhren(Tra-cheas) benennet hat; oder durch die Dunſt-Loͤcher