3. Schauplatz der Natu tdige davon in unzaͤhlige Gewoͤlbe einthel-
goſſilien. let; welche die uns zugedachte Reichthu-mer alſo verwahren, daß ſelbige uns al“
derswo nicht hindern. gDer Prior. Nunmehro wollen wir die-ſe unterirdiſche Schatz⸗Kaͤſten eroͤffnen, undſehen, was ſie in ſich ſchlieſſen. Da witaber uns des Herrn Grafen NaturalienCabinets frey bedienen duͤrfen; ſo wollenwir, daferne Ihnen bellebig, einige Schraͤn-ke durchgehen, worinn er von den meiſtelSachen, die wir aus der Erde hohlen, nader Ordnung, Muſter aufgeſtellet hat. Seſind ſaͤmmtlich in fuͤnf Elaſſen eingetheilelwelche die Oele, die Salze, die Erden)die Steine und die Metalle in ſich begrelf-fen. Jedweder Claſſe iſt ein beſonderelchrank angewleſen. 1Die Thuͤren oͤffnen ſich von oben herab-warts; theilen ſich mit Hülfe eines Gewil-des ſo, daß der oberſte Theil auf dem un-terſten, wie ein Tiſch auf ſeinem Geſtelle, ru-het; damit man das, was man aus demSchranke nimmt, darauf ſetzen koͤnne. Sel/biger iſt in Faͤcher unterſchieden/ und injedwedem ſtehet ein glaͤſern Gefaͤſſe mit el-ner Aufſchrifft, welche zu verſtehen gießtwas es in ſich hat; folglich laͤſſet ſich allesanſehen, ohne etwas aus ſeiner Stell zuverruͤcken. Vor heute wollen wir nur diedrey erſten Claſſen betrachten. N
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